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Eine Treppe ist ein aus Stufen gebildeter Aufgang bzw. Abgang, der unterschiedlich hohe Ebenen in oder an Bauwerken,
im Gelände miteinander verbindet. Sie ist ein Bauteil aus mindestens drei aufeinander folgenden Stufen und kann durch
Aneinanderreihen von Treppenläufen und Treppenpodesten gebildet werden. Eine Treppe muss sicher und bequem begehbar sein.
Bauweise und Konstruktion
Gußeiserne Wendeltreppe im Jagdschloss Granitz
Bild 1
Landhaus Dresden, moderne Treppe, gleichzeitig Notausgang, bei Dresdner Bevölkerung umstritten
Bild 2
Bei einer aufgesattelten Treppe
liegen die Trittstufen auf einem, zwei oder mehr Tragholmen, die
sägezahnförmig ausgeschnitten sind. Durch das
Sägezahnähnliche Aussehen der Holme wird diese
Konstruktion auch Sägezahntreppe genannt.
Balkentreppen sind Treppen, bei denen die Trittstufen
auf einem Balken aufliegen, der auch Holm genannt wird. Sie werden
meist als Einholmtreppe oder Zweiholmtreppe ausgeführt. Bei
großen Eingangstreppenanlagen kommen auch mehr als zwei
Tragbalken zum Einsatz.
Eine Belagtreppe ist eine Rohtreppe, meist eine Stahlbetontreppe,
auf die ein geeigneter Belag als Nutzschicht aufgebracht wird.
Eine Treppenform, die wegen ihrer schwierigen Ausführung aus
statischer Sicht und auch aus ergonomischer Sicht nur noch im
Denkmalbereich zu finden ist, ist die Berliner Treppe. Diese
Treppe beginnt frei im Raum stehend und schwingt dann in einer
viertel Wendelung in eine Treppennische, in der sie mit einer
weiteren halben Wendelung zum Obergeschoss fortgeführt wird.
Eine Blocktreppe ist eine aufgesattelte Treppe,
bei der die Stufen nicht aus Brettern, sondern aus flach liegenden
Balken aus Holz, Naturstein Betonwerkstein oder aus Stahlbeton
bestehen.
Bei einer Bolzentreppe oder genauer Tragbolzentreppe sind die
Treppenstufen untereinander mit Tragbolzen biegesteif verbunden.
Ihre Ausführung ist einer eigenen DIN (DIN 18096) geregelt da
sie sich von ihrer Konstruktionsart wesentlich von anderen Treppen
unterscheiden und daher besondere Statische Regelungen erfordern.
Als Materialien kommen überwiegend hochwertige Stähle und
Stahlbeton oder bewehrte Natursteinplatten zum Einsatz. Bei Versagen
auch nur einer Tragbolzenverbindung würde die gesamte
Konstruktion zusammenbrechen daher werden meist geprüfte
Bolzenverbindungssystem verwendet. Oft werden auch eingespannte
Treppenstufen an ihrem freien Ende mit Tragbolzen verbunden um ein
Schwingen der freien Treppenenden zu verhindern. Bei diesen
Konstruktionen wäre ein Versagen der Bolzen unproblematisch, da
die Last über die Einspannung der Stufen in der Wand abgetragen
wird.
doppelläufige Wendeltreppe am Killesbergturm in Stuttgart
Bild 3
Eine doppelläufige Wendeltreppe, auch
Doppelspiralenförmige Treppe
genannt, ist eine zweiarmige Wendeltreppe, bei der die Antritte und
Austritte der Treppenarme um 180° versetzt beginnen und enden.
Die Treppenläufe sind teilweise übereinander angeordnet.
Dadurch verleitet sie den Besucher zum Versteckspiel. Die
bekannteste doppelläufige Wendeltreppe befindet sich im
Loireschloss Chambord. Die Erfindung dieser Treppenform wird
Leonardo da Vinci zugeschrieben. Ein Beispiel aus neuerer Zeit ist
die Treppe zur Aussichtsplattform des
Killesbergturmes in Stuttgart.
Als Einbaumleiter sind der schräg gestellte Baumstamm und
der eingekerbte Baumstamm bekannt.
Der eingekerbte Baumstamm, auch Steigebaum genannt, wurde
erfunden nachdem der schräg gestellte Baumstamm sich bewährt
hatte. Als es geeignetes Werkzeug gab, wurden die Baumstämme
selbst gefällt und um einen besseren Halt zu finden mit Kerben
versehen. Solche Einbaumleitern waren auf der ganzen Welt zu finden,
z. B. auf den Admiralsinseln im stillen Ozean, in Höhlenwohnungen
in Nordchina oder in Häusern in Catal Hüyük in der
Türkei. Damit war die erste Holztreppe erfunden. Aus dieser
einfachen Konstruktion entwickelte sich schließlich die
Einholm-Sägezahntreppe mit aufgesattelten Stufen.
Die eingeschobene Treppe ist eine
Holztreppenkonstruktion, bei der die Stufen in eine Nut in die Wange
eingeschoben werden. Die Nut ist nicht durchgehend, so dass die
Stufen nicht durchgeschoben werden können. Damit die Stufen
nicht aus der Nut herausgezogen werden können werden Sie von
unten mit einer Schraube gesichert. Gegen das seitliche Herausziehen
werden die Wangen mit durchgehenden Treppenschrauben oder mit kurzen
Treppenschrauben zusammengespannt. Alternativ kann die Nut auch als
Schwalbenschwanznut ausgebildet sein. Anstelle von Setzstufen werden
Bretter in eine durchgehende Nut in den Wangen eingesetzt, die dann
eine weitgehend glatte Untersicht ergeben. Diese
Holztreppenkonstruktion wird überwiegend für
untergeordnete Treppen wie
Kellertreppen oder Dachbodentreppen verwendet.
eingespannte Treppe
Bild 4
Bei eingespannten Treppenstufen sind die Stufen
nur einseitig in die Treppenwand eingespannt. Die Treppenstufen sind
meist Granitsteinblockstufen oder Stahlbetonblockstufen. Die
Blockstufe selbst ist ein Kragarm.
eingestemmte Treppe
Bild 5
Die eingestemmte Treppe ist eine der häufigsten Holztreppenkonstruktionen.
Hierbei werden die Treppenstufen und die Setzstufen in eine
gestemmte, heute meistens gefräste, Nut in der Treppenwange
eingesetzt. Die Wangen werden mit durchgehenden Treppenschrauben
oder mit kurzen Treppenschrauben zusammengespannt.
Einholmtreppen
sind Treppen mit nur einem tragenden
Balken aus Holz oder Stahl, auf dem die Stufen aufgesattelt sind.
Die Trittstufen müssen kippsicher auf dem Holm befestigt sein,
was durch Verstrebungen erreicht werden kann. Der Holm muss neben
der Biegebelastung auch eine Drehbelastung aufnehmen können.
Die Tragholme bestehen aus Vollholz oder besser aus
Brettschichtholz, Tragholme aus Stahl werden wegen ihrer geringeren
erforderlichen Querschnitte jedoch bevorzugt. Da der Holm meist in
der Mitte der Treppe angeordnet ist
wird diese Konstruktion auch Mittelholmtreppe genannt.
Einschubtreppen
werden als Treppe zum Dachboden
verwendet. Die Treppe befindet sich auf
einem Lukendeckel und kann so weit auf dem Deckel verschoben werden,
dass sich der Deckel mitsamt der Treppe
schließen lässt. Diese Treppen
werden überwiegend aus Holz, aber auch aus Aluminium und Stahl
gefertigt und heißen im Sprachgebrauch auch Ruck Zuck-Treppen.
Treppen zu Fahrradkellern werden als Treppe mit Fahrradrampe ausgeführt. Auch viele öffentliche
Treppen werden oft mit solchen
Fahrradrampen ausgeführt. Die Fahrradrampe soll das Schieben
des Fahrrades auf der Treppe
erleichtern. Meistens ist die Fahrradrampe nur einseitig angebracht.
Tragbare Klapptreppen aus Holz werden seit mehreren hundert Jahren in
Bibliotheken, Kirchen, militärischen und zivilen Magazinen
verwendet. Klapptreppen aus Leichtstahl, aus Aluminium oder aus
elektrisch isolierendem und hygienisch sauberem Material finden seit
den achtziger Jahren des 19 Jahrhunderts immer mehr Eingang in
nahezu allem Lebens- und Wirtschaftsbereichen.
Falttreppen
werden als Treppe zum Dachboden
verwendet. Die Treppe befindet sich auf
einem Lukendeckel und kann so zusammengefaltet werden, dass sich der
Deckel mitsamt der Treppe schließen
lässt. Diese Treppen werden
überwiegend aus Holz, aber auch aus Aluminium und Stahl
gefertigt.
Faltwerktreppen
werden aus einem treppenlaufbreiten Blechstreifen durch ständiges
hin und her Falten hergestellt wird. Als Material wird überwiegend
Riffelblech verwendet. Faltwerktreppen aus Holz sind nicht wirklich
gefaltet. Sie werden aus verschiedenen Holzwerkstoffplatten durch
Verleimung der Kanten hergestellt. Zusätzlich zur Verleimung
werden verschiedenste Holzverbindungen eingesetzt, um eine
ausreichend biegesteife Ecke zu erhalten.
Fertigteiltreppen
sind aus industriell vorgefertigten Bauteilen hergestellte Treppen,
deren Teile zu einer individuellen Treppe
zusammengebaut werden können.
Freitragende Treppe am Bahnhof Darmstadt
Bild 6
Unter Freitragende Treppen
werden sowohl Treppen mit eingespannten
Treppenstufen als auch Treppen in Tragbolzenkonstruktion und
Mischkonstruktionen daraus verstanden. Auch Treppen
bei zweiläufigen U-Treppen, bei denen das Zwischenpodest
keinerlei Auflage hat werden als freitragende Treppen
bezeichnet.
Eine gemauerte Treppe hat immer eine
Wand an den Seiten. Auf die Wände wird ein Gewölbe in
Treppenneigung gemauert, auf welches die Stufen gemauert werden.
gusseiserne Treppe waren zu Beginn der
industriellen Fertigung ein sehr beliebtes Produkt. Heute findet man
gusseiserne Treppen überwiegend
als dekorative Spindeltreppen wieder.
Bei einer Harfentreppe werden die Stufen an Seilen oder Stäben
aus Edelstahl oder anderen geeigneten Materialien befestigt. Die
Seile bzw. Stäbe sind am Boden und an der Decke befestigt. Es
gibt auch Harfentreppen, bei denen die Seile oder Stäbe nur an
der Decke befestigt sind, und solche, bei denen die Seile oder Stäbe
an einem statisch tragenden Handlauf befestigt sind. Das
harfenähnliche Aussehen dieser Konstruktion gibt ihr den Namen.
Himmelsleiter am Neuen Wildenstein im Kuhstall in
der sächsischen Schweiz
Bild 7
Sind in einem Gebäude die Treppenläufe zu den
Geschossen ohne Richtungsänderung hintereinander angeordnet, so
spricht man von einer Himmelstreppe. Diese heutzutage eher
seltene Art der Anordnung von Treppenläufen hat einen sinnvollen
Hintergrund. Ein derartiges Treppenhaus ließ sich nämlich
durch die Eingangstür und ein Fenster am obersten Ende der
Treppe belichten, durch welches der
Himmel zu sehen war. Auch bei Treppenanlagen im Freien kommt diese
Anordnung vor wobei dann auch der Begriff Himmelsleiter Verwendung
findet.
Eine Holztreppe besteht als einfache
Konstruktion aus einem schräg gestellten Holzstamm, in den die
Stufen mit einem Beil hineingehauen wurden. Bei noch einfacherer
Konstruktion wird ein Holzstamm mit vielen Aststummeln schräg
gestellt. Die Aststummel dienen dabei als Stufen. Zwischen diesen
einfachen Konstruktionen und modernen Holztreppen, die mit
hochwertigen Leim- und Schraubverbindungen aus Vollholz oder mit
modernen Holzwerkstoffen hergestellt werden, gibt es unzählige
Variationen.
Treppe mit Kinderwagenrampe werden überall dort eingesetzt wo
keine normale Rampe neben der Treppe
möglich ist. Die Rampe aus zwei geneigten Flächen links
und rechts einer schmalen Treppe ermöglicht
es, einen Kinderwagen zu schieben und gleichzeitig auf der Treppe
nach Oben oder Unten zu gehen. Sie ist üblich bei
Treppen im öffentlichen Bereich.
Halbgewendelte gestemmte Holztreppe
Bild 8
Bei einer Kragstufentreppe sind die Stufen
einseitig an der Treppenhauswand befestigt und kragen von dort aus,
so nennt man diese Treppe eine
Kragstufentreppe. Siehe auch eingespannte Treppenstufen.
Bei der Laufplattentreppe handelt es sich um eine schräge
Platte, auf der die Trittstufen direkt aufgebracht sind. Meist sind
dies Stahlbetonmassivtreppen oder Stahlbetonfertigteiltreppen. Diese
Treppen können unmittelbar nach
dem Einbau genutzt werden.
Die Leitertreppe ist eine sehr steile Treppe, bei der die Stufen
sehr schmal sind, ohne Sprosse zu sein. Derart steile Treppen
werden oft als untergeordnete Treppen
im Industriebau und Maschinenbau eingesetzt oder auf Schiffen, wo
sie dann Niedergang heißen.
Unter einer Massivtreppe wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine
Stahlbetontreppe verstanden. Diese kann eine Oberfläche aus
allen als Bodenbelag geeigneten Stoffen haben. Die Massivtreppe kann
ein vor Ort gegossenes Bauteil wie auch ein an den Einbauort
geliefertes Fertigbauteil sein. Auch Kombinationen aus Fertigteil
und Ortbeton sind möglich.
Eine Sonderform der Wendeltreppe mit offenem Treppenauge ist die Münchner
Treppe. Dabei ist das Treppenauge
nicht zylinderförmig sondern ein auf der Spitzen Seite
stehender Kegelstumpf.
Ein Niedergang ist eine steile Treppe auf
Schiffen. Siehe auch Leitertreppe.
Sambatreppe
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Bei der Raumspartreppe oder kurz Spartreppe
handelt es sich um eine platzsparend konstruierte Steiltreppe,
bei der die nutzbare Stufenbreite von 80 cm allerdings nicht
unterschritten werden darf. Es handelt sich um eine extrem steile
Treppe, bei der der Auftritt im Wechsel
normale Tiefe und verkürzte oder gar keine Tiefe hat. Dadurch
hat abwechselnd der linke und der rechte Fuß einen
normaltiefen Auftritt. Diese Treppe muss
immer in der gleichen Schrittfolge begangen werden. Neben den
geraden Raumspartreppen gibt es auch gekrümmte und
viertelgewendelte Raumspartreppen. Da Raumspartreppen ohnehin ein
erhöhtes Unfallrisiko haben, sollten diese noch schwieriger zu
begehenden Formen jedoch der Ausnahmefall bleiben. Sperrige Güter
können über diese Treppenart nicht transportiert werden.
Zu dauernd genutzten Aufenthaltsräumen und als alleiniger
Zugang zu einer Wohnung sind diese Treppen
nicht zugelassen. Andere Bezeichnungen für diese Treppe sind
Sambatreppe oder auch Watscheltreppe.
Leipziger Treppe
Bild 10
Die Bezeichnung Leipziger Treppe wird verwendet, wenn die Stufen
Dreieckig sind, wobei sich die Spitze einmal links und einmal rechts
befindet. Die Wiener Treppe ist eine Raumspartreppe, bei der
rechteckige Stufen versetzt angeordnet sind. Eigentlich zählt
auch die Spindeltreppe zur Raumspartreppe.
Schachttreppen sind zweiläufige U-Treppen
mit Halbpodest und Hauptpodest, bei denen anstelle eines
Treppenauges eine Treppenhauswand zu finden ist. Die Treppenläufe
können beidseitig in der Wand aufgelagert sein. Dies ist die
früher verbreitete Konstruktionsform dieser Treppen.
Aus Gründen des Trittschallschutz werden heute jedoch folgende
Konstruktionsarten bevorzugt: Die Treppenläufe können
beidseitig von den Treppenhauswänden durch eine Fuge getrennt
und nur auf den Podesten aufgelagert sein. Sie können auch
einschließlich der Podeste in die Wand zwischen den
Treppenläufen eingespannt sein und komplett durch eine Fuge von
den Umfassungswänden getrennt sein.
Scherentreppen
werden als Treppe zum Dachboden
verwendet. Die Treppe befindet sich auf
einem Lukendeckel und kann wie eine Schere so weit auf dem Deckel
zusammengeschoben werden, dass sich der Deckel mitsamt der Treppe
schließen lässt. Diese Treppen
werden überwiegend aus Aluminium und Stahl gefertigt.
Der schräg gestellter Baumstamm ist eine von der Natur
übernommene Möglichkeit Höhen zu überwinden.
Zuerst war es wohl nur der umgekippte Baumstamm, auf dem die ersten
Menschen nach oben kletterten. Hierbei krochen sie den glatten Stamm
hinauf oder nutzten die Äste wie die Sprossen einer Leiter. Als
die ersten Menschen das Prinzip erkannten, wurden auch schon die
ersten umgefallenen Baumstämme dorthin gebracht, wo sie zur
Überwindung von Höhenunterschieden gebraucht wurden. Die
ersten künstlichen Verkehrswege zur Höhenüberwindung
waren erfunden. Leider wurde die rauhe aber weiche Rinde durch
häufiges Begehen schnell abgenutzt und das darunterliegende
Holz sehr glatt. Daher musste am Baumstamm weiterentwickelt werden,
und es entstanden die Leiter sowie der eingekerbte Baumstamm.
Die Cordonata, eine Treppenrampe von Michelangelobr>
Bild 11
Bei der Stahltreppe sind die tragenden Teile wie
Treppenwangen oder Treppenholme aus Profilstahl oder aus Stahlrohr
gefertigt. Die Stufen sind entweder aus Gitterrosten oder aus
Riffelblechen gefertigt. Die Geländer und Handläufe sind
ebenfalls aus Stahlprofilen und Stahlrohren gefertigt. Am häufigsten
findet man Stahltreppen im Industrie- und Gewerbebau. Auch als Not-
oder Feuertreppen werden sie oft eingesetzt. Aufgrund der äußerst
flexiblen Gestaltungsmöglichkeit bei gleichzeitig guten
statischen Möglichkeiten wird die Stahltreppe auch gern für
diffizile repräsentative Treppengrundrisse eingesetzt.
Als Tragwerkstreppe werden Konstruktionen bezeichnet, bei denen
die Treppenholme als Fachwerkgitterträger ausgeführt sind.
Eine Treppenrampe ist eine Mischkonstruktion aus Treppe
und Rampe. Die Stufen haben eine meist mehrere Schrittlängen
große Breite und sind stark geneigt. Es ermöglicht einen
bequemen Anstieg bei einer größeren Höhendifferenz
ohne Zwischenpodeste anordnen zu müssen. Diese
Treppenkonstruktion wird nahezu ausschließlich bei Treppen
im Freien verwendet.
Zu den Wendeltreppen zählen sowohl die Bogentreppen als
auch die Spindeltreppen. Wenn keine massive Spindel vorhanden ist
sondern eine Hohlspindel, dann wird diese Treppe auch Hohltreppe
genannt.
Die Zweiholmtreppe ist eine Treppe mit
zwei tragenden Balken, meist aus Holz, Stahl oder bewehrtem
Betonwerkstein, auf denen die Stufen aufgesattelt sind.